Twitter als Online-Marketing-Instrument
Im Jahre 2006 von Jack Dorsey gegründet, ist das soziale Netzwerk Twitter, auch als “SMS des Internets” bekannt, als perfektes Instrument zum Microblogging von der Internetgemeinde angenommen worden. Inzwischen ist Twitter (engl. tweet – zwitschern), neben den großen Namen wie Facebook und Weblog, eine der bekanntesten und beliebtesten Social Networks geworden. Mit 200 Millionen Usern ist 2011 wahrscheinlich noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.
Gerade durch den großen Zuspruch und die Vielzahl der Twitter-Mitglieder hat sich das Netzwerk aber auch zu einer enormen Meinungsbildungfabrik entwickelt. Nirgendwo sonst werden aktuelle Themen schneller und umfassender verbreitet und kommentiert. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich ein schnelles Internet, doch überall, wo DSL verfügbar ist, dürfte dies kein Problem sein.
Selbstverständlich lässt sich gerade eine solche Plattform auch hervorragend für Werbezwecke nutzen. Denn überall, wo viele Menschen viele Informationen austauschen und teilen, da ist auch Online-Marketing perfekt angesiedelt. Jedes Mal wenn der “Twitteraner” seinen PC einschaltet und die Twitter-Seite aufruft, kann er mit einer entsprechenden Werbebotschaft erreicht werden. Das heißt, je häufiger die Klicks, desto häufiger kann die Werbebotschaft gelesen werden.
Da die Twitter-Gemeinde logischerweise unabdingbar mit einem PC und Internetanbindung ausgestattet sein muss, sind Kommunikationsunternehmen geradezu dafür prädestiniert, ihre Werbebanner auch bei Twitter einzustellen. Wer DSL anbietet, Kommunikationszubehör vertreibt und diesen Markt abdeckt, findet auf der Twitter-Plattform ganz sicher ein geradezu ideales Marketing-Instrument vor.
Somit lässt sich sagen, dass die “Zwitscherer” ganz bestimmt nicht weniger werden, sondern dass diese Kommunikations-Plattform stetig neue “Vögelchen” hin zu gewinnt. In dem Maße, in welchem die Twitter-Gemeinde wächst, wird sie auch als Online-Marketing-Instrument immer mehr an Bedeutung gewinnen. Und gerade weil die Idee eigentlich so einfach und simpel war, gibt es auf jeden Fall Grund zur Annahme, dass auch die nächste Kommunikations-Plattform schon in den Startlöchern steht, denn überall, wo DSL verfügbar ist, wird ja schon gezwitschert.